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Fürchte dich nicht
wenn sie kommen, hoch
zu Roß, und dich belehren
von oben über deinen Kopf hinweg. Sie fragen nicht,
ob deine Augen rot von Tränen
oder von Sommerbeeren blau dein Mund.
Sie nehmen dir nicht die Last von der Schulter,
sie laden dir neue auf;
gleichgültig reiten sie dahin
Zwerge geliehener Macht
Wenn du sie hörst, erschrick nicht
Laß sie vorüberziehen wie Wolken,
die der Westwind gegen die Berge treibt.
Du! Gib der Rose frisches Wasser,
die dich ansieht von unten
wie eine offene Wunde.
Willi Bruners
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