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| Rückblick
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2009 |
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8. 12. 2009
18:20 Uhr |
Was ich Glaube | ORF 2
Adam, wo bist du?
Gen 3,9
Der Advent als die Zeit der Suche des Menschen nach Gott
und der Advent als die Zeit der Suche Gottes nach dem Menschen. |
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22. 11. 2009
18:20 Uhr |
Was ich Glaube | ORF 2
Gedanken zum "Beichtrohr" in der Außenmauer im Apsisbereich der zweitälteste Kirche Kärntens, der Filialkirche St. Lorenzen am Johannserberg bei Brückl, 1. urkundliche Erwähnung 927. |
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29. 10. 2009
19 Uhr |
Buchpräsentation "Klang der Seele"
Dr. Arnold Mettnitzer
Goldenes Kreuz Privatklinik - Panorama-Saal
Lazarettgasse 16-18
1090 Wien
Anmeldung erforderlich! |
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12. 7. 2009
18:20 Uhr |
Was ich Glaube | ORF 2
Wer rastet, der rostet?
Wer rastet, der rostet!
„Sei, der du bist
und wachse voran,
ein anderer zu werden…“
Augustinus von Hippo |
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21. 6. 2009
18:20 Uhr |
Was ich Glaube | ORF 2
“Zur Freiheit hat uns der Messias befreit!”
Gal 5,13 in der Übersetzung nach Friedolin Stier
Fjodor Dostojewski erzählt in seinem Roman “Die Brüder Kramasow” Im fünften Kapitel des 5. Buches, wie Jesus für einen Augenblick wieder auf die Erde kommt. Im 16. Jahrhundert. Mitten in Sevilla. Soeben sind hundert Häretiker qualvoll hingerichtet worden. Obwohl Jesus kein Wort spricht, wird er von allen erkannt, den es geht eine heilende Kraft von ihm aus, die, wie damals in biblischen Zeiten, ein totes Mädchen wieder zum Leben erweckt.
In diesem Moment überquert der Kardinal Großinquisitor den Platz, sieht Jesus und läßt ihn verhaften. Um Mitternacht besucht er ihn zum Verhör. Er erklärt ihm, das ser kein Recht habe, auf die Erde zurück zu kommen und die Ordnung, welche die Kirche in über 1000 Jahren errichtet habe, zu stören. Jesus schweigt zu alledem. Aus dem Munde des Kardinals erfahren wir den Grund dafür: Er hat bereits alles gesagt, seine Lehre ist bereits verbreitet….
Als der Kardinal verstummt, möchte er von Jesus eine Antwort:
“Sein Schweigen bedrückt ihn. Er hat gesehen, dass sein Gefangener ihm die ganze Zeit still und aufmerksam lauschte, ihm dabei offen in die Augen sah und anscheinend nichts einwenden wollte. Der Greis möchte, dass Er ihm etwas sage, irgend etwas , mag es auch Bitteres, Furchtbares sein. Doch Er tritt stumm auf den Greis zu und küsst ihn sacht auf die blutleeren neunzigjährigen Lippen. Das ist die ganze Antwort. Der Greis erzittert. Etwas zuckt in seinen Mundwinkeln; er geht zur Tür, öffnet sie und spricht zu ihm: ‘Geh, und kehr nie wieder … kehr überhaupt nicht wieder … niemals, niemals’ Und er läßt ihn hinaus auf die ‘finsteren Gassen der Stadt’. Der Gefangene geht fort.”(Dostojewski, Sämtliche Romane und Erzählungen, Die Brüder Karamasov, Band I, 1. Auflage 1994, Seite 421) |
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14. 6. 2009
18:20 Uhr
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Was ich Glaube | ORF 2
In Sachen Gottes und der Seele muss jeder für sich selbst vor Gott stehen und Rechenschaft ablegen!
Warum die Prostetanten „Protestanten“ heißen und warum das auch für Katholiken wertvoll ist:
1529 lud Kaiser Karl V alle Fürsten und Reichsstädte zum 2. Reichstag nach Speyer.
Grund war die Regelung religiöser Streitigkeiten. Da der Kaiser aber selbst nicht anwesend sein konnte, beauftragte er seinen Bruder Ferdinand mit der Leitung.
Üblicherweise begann ein Reichstag mit einer Art Regierungserklärung des Kaisers. Wenn er nicht anwesend war, wurde sie verlesen. Alle warteten diesmal gespannt auf den kaiserlichen Brief. Aber der kam nicht. Das war die Chance für Ferdinand, König von Österreich. Der verfasste seine Regierungserklärung, so wie es ihm passte. Und gab sie als Originalschreiben des Kaisers aus. Als dieser Text dann verlesen wurde, waren alle über den harschen Ton überrascht und erbost darüber, dass Luther zum Ketzer erklärt wurde. Dagegen setzte sich die evangelische Minderheit zur Wehr. Am 19. April 1529 protestierten sechs Fürsten und 14 Reichsstädte gegen die Verhängung der Reichsacht gegen Martin Luther sowie gegen die Ächtung seiner Schriften und Lehre und forderten die ungehinderte Ausbreitung des evangelischen Glaubens.
Durch eine Fälschung ist so Streit und Krieg über Europa und die Christenheit gekommen.
Vor ca. 100 Jahren fand man in spanischen Archiven das Originalschreiben des Kaisers. Es war im Gegensatz zur Fälschung um Ausgleich bemüht. Dieser Brief sollte mit einem Schiff von Spanien nach Deutschland befördert werden, doch wegen eines heftigen Sturmes konnte das Schiff nicht rechtzeitig auslaufen.
Was wäre Europa, den Kirchen und vielen Christen beider Konfessionen erspart geblieben, wäre dieser Brief rechtzeitig angekommen? |
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1. 6. 2009
17:30 Uhr
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Podiumsgespräch im Rahmen der ”Franz-Jantsch-Gedächtnistagung" der Pfarre Hinterbrühl
„Die Pfarre von morgen – Seelsorge im Zeichen des Priestermangels“
Es diskutieren:
P. Mag. Dr. Udo Fischer | Pfarrer von Paudorf
Dr. Arnold Mettnitzer | Theologe und Psychotherapeut
Prof. Heinz Nußbaumer | Publizist und Pfarrgemeinderat
Dr. Peter Pawlowsky | Freier Journalist, langjähriger Religionschef ORF-TV
Mag. Johannes Pesl | Erzdiözese Wien
Dr. Veronika Prüller-Jagenteufel | Pastoraltheologin und Chefredakteurin der Zeitschrift „Diakonia"
Programm |
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31. 5. 2009
18:20 Uhr |
Was ich Glaube | ORF 2

Emil Nolde | Pfingsten 1909 | Öl auf Leinwand
Der Maler Emil Nolde war 1906/1907 Mitglied der Brücke. Als er sich 1909 an der Nordsee von einer schweren Vergiftung erholte, malte er seine ersten Bilder mit religiöser Thematik. Die “Wende vom optisch äußerlichen Reiz zum empfundenen inneren Wert” bezeichnete Nolde als “Markstein”.
In der sogennanten Pfinstsequenz betet die Gemeinde:
Komm herab, o Heil'ger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.
Der Text wird Stephen Langton (um 1150-1228) zugeschrieben. |
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10. 5. 2009
18:20 Uhr |
Was ich Glaube | ORF 2
„Drei Blicke tu’ zu deinem Glück: vorwärts, aufwärts und zurück.!“ Die drei Blickrichtungen, die der Volksmund anspricht, sind für mich die Grundkoordinaten aller menschlichen Kommunikation; sie benennen die drei Grundtugenden: Danken, Bitten und Staunen, wir könnten dieses Staunen auch Loben nennen, aber nicht so gerne, weil das Loben dem Staunen die Klarheit nimmt.... |
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13 4. 2009
18:20 Uhr |
Was ich Glaube | ORF 2
Ostern ist dort, wo die Sonne aufgeht!
Ostern: Die Richtung stimmt! |
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22. 3. 2009
18:20 Uhr |
Was ich Glaube | ORF 2
„Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer“ (Mt. 9,13)
„Fasten“ ist das „Sozialprogramm des Glaubens“
Die klassische Aufzählung der sieben Werke der Barmherzigkeit:Hungrige speisen
Durstigen zu trinken geben
Obdachlose beherbergen/Fremde bei sich aufnehmen
Nackte bekleiden
Kranke pflegen
Gefangene besuchen
Tote bestatten
Die Reihenfolge der ersten sechs Werke folgt der Aufzählung aus der sogenannten Endzeitrede Jesu bei Mt 25, 34-46 |
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8. 2. 2009
9 - 11 Uhr |
Frühstück bei mir – mit Claudia Stöckl | Ö3
nachlesen
nachhören (direkt Link zum ORF Ö3-Radio .mp3) |
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8. 2. 2009
18:47 Uhr |
Was ich Glaube | ORF 2
Vor 100 Jahren, am 07.02.1909, wird in Fortaleza im NO Brasiliens Dom Helder Camara geboren.
1999 stirbt der Erzbischof von Olinda und Recife in Recife und wird im Dom von Olinda beigesetzt.
Er gründete die ersten kirchlichen Basisgemeinden in Lateinamerika
„Gott lebt in den Armen“ – Titel seines Buches 1986 und Leitmotiv seiner Sorge um die Menschen.
„Den Schwachen wurde ich ein Schwacher, um die Schwachen zu gewinnen.
Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten.“
1 Kor 9, 22 |
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4. 1. 2009
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Was ich Glaube | ORF 2
Jedem Menschen wird in der Taufe eine Würde als PriesterIn, KönigIn und ProphetIn zugesprochen.
Kann das im Leben sichtbar werden?
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