Wir erschrecken…

Ein junger Mann hat nach einem Vortrag in Deutschland meinem Lehrer Erwin Ringel folgenden Text überreicht:


„Wir erschrecken vor dieser Freiheit, die Ihr uns plötzlich gebt,
mit der ihr uns allein lasst in der leeren Wohnung,
während ihr selbst die Flucht ergreift in panischer Angst,
in immer schnelleren Autos.
Unsere Frage nach Gott speist ihr mit einem Esslöffel Sahne ab;
eure Schwarzwälder Torten stinken.
Wundert euch nicht, wenn wir euren Händen entgleiten,
davonbrausen auf unseren heulenden Maschinen,
weil wir daheim nicht heulen dürfen in der hellhörigen Wohnung.
Wundert euch nicht,wenn wir uns ekeln vor eurem Gesicht,
aber den Augen der Gurus blind vertrauen.
Wir wissen es ja: So oder so in eurer Mitte gehen wir drauf,
fallen wir um eines Tages,
vor euren Augen sterben wir
an der Sinnlosigkeit eures Lebens.“

Was müssten wir tun, um wieder feiern zu können?
KLZ 23122018.pdf
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