Termine

24.12.2016

20:04

 

„Lebenswege – Über Gott und die Welt mit Arnold Mettnitzer“

Radio Kärnten

 

Glücksmomente, die man mit anderen Menschen teilen möchte. Schmerzliche Erlebnisse, die man alleine nicht bewältigen kann. Schwierige Entscheidungen, bei denen man den Rat eines Unbeteiligten hören möchte. Große und kleine Probleme, die die Menschen bewegen.

Radio Kärnten öffnet die Telefone für Ihre Geschichten:
Der Psychotherapeut und Theologe Dr. Arnold Mettnitzer steht den Hörerinnen und Hörern alle 14 Tage sonntags ab 20:04  mit einem offenen Ohr und seiner ganzen Berufs- und Lebenserfahrung zur Seite.

Gemeinsam mit Moderatorin Ute Pichler will Arnold Mettnitzer die AnruferInnen ein kleines Stück ihres Lebensweges begleiten. Mit seiner Berufserfahrung als Therapeut, aber auch als ehemaliger Seelsorger, kann der gebürtige Oberkärntner in den Gesprächen auf vielfältige Weise weiterhelfen. 

25.12.2017

16:55

 

Was ich glaube | ORF 2

Weihnacht – Die leiseste aller Geburten (Nelly Sachs) oder

Weihnacht – Sternstunde der Menschheit /Stefan Zweig)

 

Hier ist

Amen zu sagen

diese Krönung der Worte die

ins Verborgene zieht

und

Frieden

du großes Augenlid

das alle Unruhe verschließt

mit deinem himmlischen Wimpernkranz

Du leiseste aller Geburten.

Nelly Sachs

 

In einem Brief schreibt Nelly Sachs: „Die Liebe ist der Sprengstoff der Seele, der gleich Brücken baut.“

04.02.2018

16:55

 

Was ich glaube | ORF 2

100. Todestag von Gustav Klimt (* 14. Juli 1862),

 

Präsident der Wiener Secession und einer der bekanntesten Vertreter des Wiener Jugendstils, stirbt am 6. Februar 1918

 

Sein Bild DER KUSS, mit dem ursprünglichen Titel DAS LIEBESPAAR ist eines seiner bedeutendsten Werke und gleichzeitig der Malerei des Jugendstils und das bekannteste Werk des Künstlers.

Als Drehort wäre natürlich das Belvedere mit dem Bild im Hintergrund ideal.

11.02.2018

16:55

 

Was ich glaube | ORF 2

70. Todestag von Karl Valentin am 9.2.2018

 

In einer immer komplexeren Welt werden uns fast täglich neue Möglichkeiten für persönliches Glück angeboten. Gespannt halten wir Ausschau und erwarten vom Lottogewinn bis zum glücklichen Zufall Angebote „von außen“. Solange wir dabei aber auf unser innerstes Vermögen vergessen, auf gelebte und erlebte Liebe in all ihren Spielarten, dürfen wir uns nicht wundern, dass wir nicht finden, was wir suchen. Nicht nur Religion und Psychologie, auch die Hirnforschung vermutet, dass bisher lediglich eine Kümmerversion dessen, was als inneres Potential in uns steckt, nach außen hin sichtbar werden konnte. Darum ist der Blick „nach innen“ so wichtig, weil wir dort auf die in uns schlummernden persönlichen Kostbarkeiten stoßen könnten.

 

"Heute besuche ich mich, hoffentlich bin ich zuhause!?"

(Karl Valentin)

11.03.2018

16:55

 

Was ich glaube | ORF 2

ERMUTIGUNG Strategien gegen die Angst I

18.03.2018

16:55

 

Was ich glaube | ORF 2

ERMUTIGUNG Strategien gegen die Angst II

18.03.2018

16:55

 

Was ich glaube | ORF 2

ERMUTIGUNG Strategien gegen die Angst III

 

Angst signalisiert uns als Frühwarnsystem des Körpers, dass Gefahr in Verzug ist. Wenn aber die Angst unseren Alltag sosehr in Beschlag nimmt, dass sie wie eine schwere Gewitterwolke als Damoklesschwert über unseren Köpfen hängt, dann haben wir es mit jener Angst zu tun, die Jesus den Menschen nehmen wollte. Seine Worte „Habt Mut! Fürchtet Euch nicht!“ eliminieren die Angst nicht und reden sie auch nicht klein, sie relativieren sie aber und nehmen ihr die alleinige Vormachtstellung im Epizentrum menschlichen Fühlens und Empfindens. Die dumpfe Brille der Angst ist dadurch nicht mehr die einzige Perspektive des Lebendigen. Gegen diese alles lähmende Angst setzt der Wanderprediger aus Nazareth den Glauben, die Hoffnung und die Liebe als die stärkeren Trümpfe. Dabei wäre es einmal spannend und lohnend, sich darüber auszutauschen, was nun größer ist, die Liebe, wie Paulus meint, die „winzig kleine Hoffnung, die nach fast gar nichts aussieht“, wie Charles Peguy schreibt, oder der Glaube, der, wie die Bibel sagt, Berge versetzen kann. Alle drei göttlichen Tugenden sind das christliche Alternativprogramm gegen die lähmende Angst, die den Menschen die innere Freiheit nimmt, sein Leben als geschenktes in die Hand zu nehmen und sich von Krisen, Rück- und Schicksalsschlägen nicht entmutigen zu lassen. Die sozialpsychologische Qualität dieser Botschaft kann auch aus psychohygienischen Gründen nicht hoch genug eingeschätzt werden.

 

Angst wird immer dann zum Problem, wenn ein Mensch in den Teufelskreis von Erwartungsangst, Katastrophengedanken, Gefühlen und körperlichen Angstmerkmalen kommt. Dieser Teufelskreis macht deutlich, dass körperliche Symptome der Angst deutlich stärker werden, wenn man besonders auf sie achtet. Da Sie keine Erklärung für die Symptome haben, interpretieren Sie sie als gefährlich und werden ängstlich. Wenn Sie ängstlich sind, bekommen Sie noch mehr Angst. Je ängstlicher Sie werden, umso stärker werden die Symptome und umgekehrt.

 

Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die wir am meisten fürchten.

Wir fragen uns, wer bin ich denn, um von mir zu glauben,

dass ich brillant, großartig, begabt und einzigartig bin?

Aber genau darum geht es, warum solltest Du es nicht sein?

 

Du bist ein Kind Gottes. Dich klein zu machen nützt der Welt nicht.

Es zeugt nicht von Erleuchtung,

sich zurückzunehmen,

nur damit sich andere Menschen um Dich herum

nicht verunsichert fühlen.

Wir sind alle aufgefordert, wie die Kinder zu strahlen.

 

Wir wurden geboren,

um die Herrlichkeit Gottes, die in uns liegt,

auf die Welt zu bringen.

Sie ist nicht in einigen von uns,

sie ist in jedem.

 

Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen,

geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis,

das Gleiche zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,

befreit unser Dasein automatisch anderen.“

 

Schreibt Marianne Williamson in ihrem Buch „Rückkehr zur Liebe“

08.04.2018

16:55

 

Was ich glaube | ORF 2

100. Todestag von Otto Koloman Wagner (* 13. Juli 1841),

der bedeutendste österreichische Architekt , Architekturtheoretiker und Stadtplaner in der Belle Epoque bzw. um das Fin de siècle, stirbt am 11. April 1918.

11.-13.05.2018

 

 

In Geschichten finde ich mich wieder

Ein literarischer Spaziergang zur Selbsterfahrung

mit Arnold Mettnitzer musikalisch begleitet von Edgar Unterkirchner

 

Neben der Lust am Lesen und Erzählen tragen Geschichten immer auch Aspekte von Ermutigung und Lebenshilfe in sich. Jeder literarische Text artikuliert auf seine Weise „spielerisch“ seelische Konflikte und vermag diese vielleicht sogar zu lösen. Lange bevor Psychotherapie eine wissenschaftliche Disziplin wurde, haben so Geschichten, Märchen, Mythen, Fabeln, Parabeln, Gedichte, Witze etc. eine kaum zu überschätzende heilsame Wirkung auf die innere Balance eines Menschen. Gute Geschichten führen uns so ein Stück weit zurück in die eigene Kindheit, erinnern uns an die in der Zwischenzeit verkümmerte Neugier und Begeisterung und fördern somit ein „Lernen am Modell“.  Geschichten bieten ein Probehandeln an, in dem wir unseren Gedanken und Gefühlen die Möglichkeit bieten, auf gewohnte seelische Konflikte mit ungewohnten Antworten zu reagieren. 

 

Termin:

11.05.2018, 18:00 –13.05.2018, 12:00

Beginn mit dem Abendessen und Abschluss mit dem Mittagessen

 

Ort:

Naturhotel Alpenrose

Obermillstatt 84 | 9872 Millstatt am See

+43 4766 2500

info@naturhotel-alpenrose.at

 

Kosten:

Unterkunft & Verpflegung: ab € 208 (Nach dem Seminar im Hotel zu begleichen)

Seminarbeitrag: € 360

(Im Seminarbeitrag inkludiert ist auch die Teilnahme an der Veranstaltung 

„WELTLITERATUR AUS KÄRNTEN“. Er wird nach dem Seminar mit Erlagschein in Rechnung gestellt.

 

Seminar-Anmeldung & Hotelreservierung:

Ausschließlich unter: +43 664 4518881 oder: praxis@mettnitzer.at

Begrenzte Teilnehmerzahl – Bequeme Kleidung

12.05.2018
20:00

 

 

WELTLITERATUR AUS KÄRNTEN

Ingeborg Bachmann

Peter Handke 

Christine Lavant 

Peter Turrini

 

Ein literarischer Abend mit Arnold Mettnitzer

am Saxophon begleitet von Edgar Unterkirchner

Eintritt: € 20.-

 

Naturhotel Alpenrose 

Obermillstatt 84 | 9872 Millstatt am See 

Kartenvorbestellung: +43 4766 2500

Gelegenheit zum Abendessen ab 18:00 Uhr

und Übernachtungsmöglichkeit bei rechtzeitiger Anmeldung

16.05.2018

19:30 - 21:00

 

Vortrag

Die Angst vor Veränderung

Mit der Zeit gehen oder mit der Zeit gehen

 

In Bert Brechts „Geschichten vom Herrn Keuner“ begrüßt ein Mann, der Herrn K. lange nicht gesehen hat, diesen mit den Worten: “Sie haben sich gar nicht verändert“.

„Oh“, sagt darauf Herr K. und erbleicht.

 

Wenn ein Mensch sich im Leben überhaupt nicht verändert, in ewig gleicher Weise ohne Hoch und Tief seinen Alltag lebt, darf man am Ende durchaus erschrecken und ihn fragen, ob er überhaupt gelebt hat.
Wenn hingegen dieser Mensch im Rausch des ständigen Wandels als „Wendehals“ durchs Leben geht und seine Meinung wie die Unterwäsche wechselt, wird man nicht

weniger erschrocken sein und ihn fragen müssen, wo seine authentische Geradlinigkeit geblieben ist.

 

Leben geschieht in Veränderung und ist ständigem Wandel unterworfen. Leben braucht aber auch Identität und Kontinuität, um authentisch zu sein und sich selbst

treu zu bleiben. Wie das zusammenpasst und was dem täglich entgegensteht, darüber wurde schon im alten Griechenland gestritten.

 

Der Vortrag versucht Mut zu machen, die wechselvollen Herausforderungen des täglichen Lebens als identitätsstiftende Wachstumspotentiale zu begreifen.

 

Ort: Salvatorsaal, St. Josef Krankenhaus

Zielgruppe: alle Interessierten

Kosten: € 12,-

 

24.06.2018

16:55

 

Was ich glaube | ORF 2

100. Todestag von Peter Rosegger (26.6.2018)

„Was bedeutet Heimat?"

„Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben,

sein eigenes Leben zu führen.“ Peter Rosegger

PDF-Dateien zu bereits stattgefundenen Vorträgen finden Sie unter der Rubrik Biografie/Vorträge.

Mit dem Herzen atmen 

Erinnerungen und Erfahrungen 

von Arnold Mettnitzer 

mit Fotografien von Willi Pleschberger

 

Styria Verlag

ISBN: 978-3-222-13572-9

Seiten: 192

Einband: Hardcover mit Schutzumschlag

Format: 13,5 x 21,5cm

Preis: € 22,90