Rhetorik als Persönlichkeitsbildung

„Zuerst heile mit dem Wort“

(Asklepios)

 

„Zuerst heile mit dem Wort, dann durch die Arznei und zuletzt mit dem Messer.“
Das Ethos der antiken Heilkunst ist auch heute noch über die medizinische Heilmethode hinaus hochaktuell und gültig. Im (behutsamen) Umgang mit dem Wort offenbart sich die Grundmelodie des privaten und beruflichen Alltags, seine besondere Würze und wohltuend heilsame Kraft oder aber seine Bedrohlichkeit.


Rein physikalisch betrachtet ist Sprechen zunächst "nur" hörbar gemachte Atmung, gleichzeitig ist es aber immer auch mehr als nur "heiße Luft". Was wir sagen, erhält sein Gewicht nicht nur durch gediegene Formulierungen. Der Klang der Stimme und der Ton hinter den Worten ist ein "psychokriminologischer Seismograf", er entscheidet als Grundmelodie das Klima menschlicher Kommunikation.
  
Das Sprechen des Menschen ist so betrachtet sein zentrales Kommunikationsinstrument und dabei gleichzeitig immer auch unverwechselbarer Ausdruck seiner Persönlichkeit. In diesem Training wird den Teilnehmern die Möglichkeit geboten, durch Selbsterfahrung in der Gruppe die persönliche rhetorische Intelligenz und Kommunikationskompetenz kennenzulernen und zu erweitern.


Im Vordergrund steht dabei das Erstellen und Vortragen persönlich erarbeiteter Inhalte in Form der freien Rede und das behutsame Feedback aus der Gruppe unterstützt durch Einsatz von Videoanalysen. Einblicke in die Quintessenz der Tiefenpsychologie bieten eine Orientierungshilfe bei der Erprobung persönlicher Schwerpunkte.

Aktuell

Guter Geist
Sonntagskommentar Kleine Zeitung 23.05.2021
20210523 Guter Geist.pdf
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„Feuergeist soll mich verkohlen"
Festansprache von Arnold Mettnitzer
zur Eröffnung des 41. St. Pauler Kultursommers 2.0
am 22. Mai 2021 in der Stiftskirche St. Paul im Lavanttal
Feuergeist soll mich verkohlen KUSO 2021
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