Heimweh, wonach?

 

„Wenn ich „Heimweh“ sage, sag ich „Traum“. / Denn die alte Heimat gibt es kaum.

Wenn ich Heimweh sage, mein ich viel: / Was uns lange drückte im Exil.

Fremde sind wir nun im Heimatort. / Nur das „Weh“, es blieb. / Das „Heim“ ist fort.“

 

Mascha Kaléko, Mein Lied geht weiter. Hundert Gedichte, dtv Verlagsgesellschaft, München 16. Auflage 2015, Seite 81

Nachlese

Freiheit und Verantwortung
Kleine Zeitung 01.05.2022 | Das Wort zum Sonntag
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