Wir erschrecken…

Ein junger Mann hat nach einem Vortrag in Deutschland meinem Lehrer Erwin Ringel folgenden Text überreicht:


„Wir erschrecken vor dieser Freiheit, die Ihr uns plötzlich gebt,
mit der ihr uns allein lasst in der leeren Wohnung,
während ihr selbst die Flucht ergreift in panischer Angst,
in immer schnelleren Autos.
Unsere Frage nach Gott speist ihr mit einem Esslöffel Sahne ab;
eure Schwarzwälder Torten stinken.
Wundert euch nicht, wenn wir euren Händen entgleiten,
davonbrausen auf unseren heulenden Maschinen,
weil wir daheim nicht heulen dürfen in der hellhörigen Wohnung.
Wundert euch nicht,wenn wir uns ekeln vor eurem Gesicht,
aber den Augen der Gurus blind vertrauen.
Wir wissen es ja: So oder so in eurer Mitte gehen wir drauf,
fallen wir um eines Tages,
vor euren Augen sterben wir
an der Sinnlosigkeit eures Lebens.“

Vorschau

Harald Schreiber

lockt in himmlische Kunstlandschaften

am Kirchplatz in Brückl

St. Johannerstraße 24

Samstag, 17. September ab 16 Uhr

 

Gedanken zum Thema von Arnold Mettnitzer

musikalisch kommentiert von Edgar Unterkirchner

U.A.w.g. E-Mail: atelier@harald-schreiber.com, Tel. 0664 5422153

Nachlese

O, Weisheit
Kleine Zeitung 04.09.2022
20220904 O Weisheit.pdf
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